Die Wachauer Böden
Die Böden der Wachau zeigen trotz des geographisch geringen Ausmaßes vielfältige Ausprägungen. Die Besonderheit der Wachauer Landschaft entstand, weil sich die Donau durch hartes, kristallines Urgestein seinen Weg bahnen musste. Diese ältesten Gesteine Österreichs, die „Böhmische Masse“, sind der verbliebene Sockel eines uralten Gebirges. Gföhler Gneis und Paragneise der Wachau waren ehemals Tiefengestein bzw. Sedimente, die sich unter großem Druck und Hitze im Erdmantel verändert haben und nun die Basis der Wachauer Böden bilden. Gneise sind quarzreich und besitzen auch Anteile an Mineralen wie Glimmer und Feldspat. Weine von Rieden dieser Böden zeichnen sich durch exakte mineralische Noten und eine elegante Frucht aus.



Wachauer Geologie im Detail