Im letzten Jahr war es die große Verkostung österreichischer Veltliner im Decanter, Englands führendem Weinmagazin, jetzt ist eine erste große Bestandsaufnahme österreichischer Rieslinge im Wine Spectator, dem amerikanischen Pendant.
Österreichs Weißweine sind in aller Munde, zumeist euphorisch bejubelt und begeistert gelobt. Der Wine Spectator bildet da keine Ausnahme. Höchste Bewertungen, wohin man schaut, und das Fazit, dass es sich hier um Weine „für Weinliebhaber handelt und das zu moderaten Preisen.“ Komplex und doch auch geradlinig, sortentypisch und terroirbetont seien die Weine, ein Spiegelbild ihrer Herkunft.
Vor allem aber sind es auch Weine, die mit der vielfältigen Küche der USA harmonieren. Die TOP-Sommeliers vom Big Apple bis L.A. haben sich auf die perfekte Balance zwischen edelster Küche und österreichischen Weißweinen eingeschworen.
Dass nun endlich auch der Riesling sein verdientes Lob abbekommt (nach all dem Hype, den es um die Veltliner gab) ist hoch an der Zeit. An vorderster Front in der Verkostungsliste des Wine Spectators findet sich dann auch die Domäne Wachau mit ihrem Rieslingen von den Terrassen 2008: wird beim Federspiel das außerordentliche Preis-Leistungsverhältnis in den Vordergrund gerückt (90 WS Punkte) findet sich beim Smaragd Terrassen (91 WS) folgende Notiz:
Nuancen getrockneter Feigen, danach intensive und dichte Aromen nach reifen Äpfeln und Dörrbirnen, mit feinen rauchigen und würzigen Noten am Gaumen.
Cheers.
Zu den Rieslingen des Jahrgangs 2009 geht es hier!



