„The World of Fine Wine“ gegründet 2004 und konzipiert für alle Liebhaber feiner Weine, etablierte sich in Kürze zu dem vermutlich besten englischsprachigen Weinmagazin der Welt.
Wein-Größen wie Hugh Johnson und Andrew Jefford bilden mit Ihren Artikeln die Basis für ein informatives und Wein-Kulturelles Magazin über die großen Weine der Welt.
In der aktuellen Ausgabe wurden die österreichischen Weißweine der Donautäler unter die Lupe genommen. Nicht alles ist eitel Sonnenschein in den Weinterrassen der Wachau und des Kamptals, geht es nach Stephen Brook, Simon Larkin MW und dem Sommelier-Weltmeister Andreas Larsson, Redakteure des britischen Magazins. Man jammert auf hohem Niveau und ist sich dessen durchaus bewusst.
Terroir, Eigenständigkeit, Originalität – all diese Komponenten werden unterstrichen, doch gleichzeitig auch in Klammer gesetzt. Denn wie, so Brook, kann man Terroir noch unterscheiden, wenn man sich in alkoholischen Höhen von 15° Grad Alkohol befindet? Oder der Restzucker das Terroir auslöscht? Eine Tendenz, die nicht erst seit gestern zu beobachten ist und zusätzlich durch sensationelle Kritiken gefördert wurde?
Die Balance zu finden, ist also die große Kunst. Und dass das gelingen kann, beweisen, laut Brook, auch einige Weine. Knoll und Gobelsburg, Schmelz und die Domäne Wachau demonstrieren mit ihrer Ausgewogenheit und ihrem perfekten Frucht-Säure-Mineralität-Spiel, das immense Potenzial der beiden großen Weißweinregionen Österreichs.
Die Richtung in weiten Teilen der Welt scheint vorgegeben. Weg vom Speck, hin zur Eleganz. Oder um es global und übergreifend auszudrücken. Auch beim Wein ist Mäßigung die Devise der Stunde.
Mehr Infos unter: www.finewinemag.com



