Zur offiziellen Einweihung des neuen Rast- und Aussichtsplatzes am Welterbesteig gesellten sich dann auch die Protagonisten des Projekts. Valentin Fischer, dessen Konzept einer Weinbergsschnecke dezent in den Kellerberg eingefügt wurde, war genauso anwesend, wie Landesrätin Barbara Schwarz und Weingutsleiter Roman Horvath.
Das braucht niemanden zu wundern, denn in den Hügeln hoch über der Donau findet man das, was die Wachau ausmacht: Smaragdeidechsen und Äskulapnattern auf Trockensteinmauern, wuchernde Vegetation, bizarre Felsformationen, vor allem jedoch spektakuläre Weingärten, die in tagelangen Märschen über den Welterbesteig begehbar geworden sind. Doch ist das nicht alles. Hier oben am Kellerberg verändert sich der Blick, die Höhe eröffnet eine andere Perspektive und vermittelt in der Kleinräumigkeit der Region ein Gefühl der Weite – hin zum Dunkelsteiner Wald und hinunter zur Donau. Es ist ein Ort, der den Alltag hinter sich lässt, und sich doch auch vielfach nutzen lässt: vom profanen Picknick bis zu kleinen aber feinen Hochzeiten ist hier oben alles möglich.
Die „Weinbergschnecke“ ist eine Holzkonstruktion, die Tradition mit Moderne verbindet und sich funktionell aus den Einheiten Tisch, Bank und Terrasse zusammenfügt und sie zu einem organischen Ganzen kombiniert mit allem, was es für einen Picknickplatz braucht. Wanderer können hier rasten und den vielleicht schönsten Blick der Wachau genießen.
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