Wachau Panorama

Die Wachauer Böden

Die Böden der Wachau zeigen trotz des geographisch geringen Ausmaßes vielfältige Ausprägungen. Die Besonderheit der Wachauer Landschaft entstand, weil sich die Donau durch hartes, kristallines Urgestein seinen Weg bahnen musste. Diese ältesten Gesteine Österreichs, die „Böhmische Masse“, sind der verbliebene Sockel eines uralten Gebirges. Gföhler Gneis und Paragneise der Wachau waren ehemals Tiefengestein bzw. Sedimente, die sich unter großem Druck und Hitze im Erdmantel verändert haben und nun die Basis der Wachauer Böden bilden. Gneise sind quarzreich und besitzen auch Anteile an Mineralen wie Glimmer und Feldspat. Weine von Rieden dieser Böden zeichnen sich durch exakte mineralische Noten und eine elegante Frucht aus.

Der Begriff "Terroir" erfasst alle natürlichen Voraussetzungen, die die Biologie des Weinstocks und demzufolge die Zusammensetzung der Traube selbst beeinflussen. Es beschreibt das Zusammentreffen von Klima, Boden und Landschaft, das Zusammenwirken einer unendlichen Anzahl von Faktoren: Nacht- und Tages-Temperaturen, Niederschlags-Verteilung, Sonnenscheinstunden, Hangneigung und Boden-Durchlässigkeit, nur um einige wenige zu nennen. Alle diese Faktoren reagieren miteinander und bilden in jedem einzelnen Teil eines Weinbaugebietes das Terroir.

Initiates file downloadWachauer Geologie im Detail

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