Wachau Panorama

Das Weinjahr 2017 im Zeitraffer

Frost, Hitze & Kühle: 2017 war ein Jahr, das an die Grenzen ging, sie jedoch nicht überschritt. Die intensive Weingartenarbeit machte sich spürbar bezahlt und sorgte für gesundes, reifes Traubenmaterial und großartige Weine.

Nach dem winterlichen Jänner, folgte ein warmes Frühjahr und die ersten Triebe zeigten sich bei 28 °C in der ersten Aprilwoche. Doch wie schon im Vorjahr folgte in den Morgenstunden des 21. und 24. April bei -2 °C eine eisige Rückkehr. In Teilen der Wachau wurden wieder Strohfeuer entfacht, um die jungen Triebe zu schützen. Zum Glück gab es dieses Mal nur geringe Frostschäden.

Nach der Blüte Anfang Juni folgte ein heißer Sommer: Er war der drittwärmste neben 2015 & 2003 in der hiesigen Messgeschichte, und verzeichnete in der Region 36 Hitzetage. Ein gesunder, vitaler Boden gleicht sehr viel aus – wichtig waren daher unsere Weingarten-Maßnahmen der letzten zehn Jahre: Der intensive Humusaufbau durch Boden-Begrünung und die damit einhergehende Vitalisierung der Böden zeigen sehr positive Ergebnisse. Die im September eingesetzte Kühle und wohltuende Regenfälle stabilisierten das Gleichgewicht in den Trauben und stärkten das Säurerückgrat der Weine.

Von Steinfeder bis Smaragd zeigen sich in den ersten Verkostungen Weine, die mit Textur und Dichte, Saftigkeit und Fruchtpräzision ausgestattet sind. Eine Stilistik, die Ähnlichkeiten mit den Jahrgängen 2015 und 2012 aufweist und die Substanz mit Lebendigkeit verbindet.

Domäne Wachau
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