Wachau Panorama

Kultlage Kellerberg: Unsere Lagen, Teil 2

Der Kellerberg ist mehr als nur der Hausberg der Domäne Wachau. Seine Rieden stehen exemplarisch für die ganze Wachau, seine Rieslinge und Veltliner sind Synonyme für einige der besten Weißweine des Landes.

Der Kellerberg erhebt sich kurz vor Dürnstein und grenzt im Westen an den Schlossberg. Im Osten zieht das Flickatal eine für die Stilistik der Weine entscheidende Schneise, dringt doch von dort kühle Luft aus dem Waldviertel an den Kellerberg und relativiert den vorherrschenden pannonischen Einfluss. Geologisch basiert der Kellerberg vorwiegend auf Gföhler Gneis, ergänzt von kleinen eiszeitlichen Lössanwehungen.

Eine weitere Komponente in der Komplexität des Kellerbergs ist die deutlich unterschiedliche Steilheit der Lagen. Die führte dazu, dass sich innerhalb des Berges zwei Subrieden etabliert haben. Die Wunderburg im Westen und die Terrasse „Küss den Pfennig“: 1378 erstmals als „Chüssenphennich unter Tirnstain“ erwähnt, verdankt sie ihren Namen der Mühsal, die die Bearbeitung des Weingartens verursachte. Jeder von seinen Hängen erwirtschaftete Pfennig, verdiente es, geküsst zu werden.

Von den rund 8 Hektar am Kellerberg bewirtschaftet die Domäne Wachau zweieinhalb und keltert daraus kraftvolle und tief-würzige Rieslinge und Veltliner und wenn es der Jahrgang erlaubt eine Trockenbeerenauslese. Die beiden Smaragde werden seit jeher erst nach einem Jahr abgefüllt. Der lange Feinhefekontakt und die langsame Reifung in großen Holzfässern fördert die ohnehin durch den Berg bereits vorgegebene Mineralität und Aromatiefe.

Wer noch mehr über den Kellerberg wissen will

Domäne Wachau
3601 Dürnstein 107
Tel:+43-(0)27 11-371
Fax:+43-(0)27 11-371-13
office@domaene-wachau.at


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