Wachau Panorama

Ried Bruck: Bergweinbau par excellence - Lagen, Teil 3

Steht man am Kamm der Bruck sieht man ihren Fuß nicht, blickt man von unten hinauf, kann man ihr Ende nur vermuten. Auf kargem Orthogneis wachsen einige der erstaunlichsten Rieslinge.

Gegenüber dem kleinen Ort Viessling im Spitzer Graben zieht sich die imposante Lage über 150 Höhenmeter, auf denen die Grenzbereiche des Weinbaus ausgelotet werden. Nur durch ein paar Kilometer von der Donauwachau getrennt, ist hier doch vieles anders. Die Bedingungen sind härter, die Lesen später, die Terrassen steiler, die Böden sind karg und steinig. Auch Regen fällt öfter. Grund dafür sind kühle Luftströme aus dem Waldviertel, aber auch der 1000 Meter hohe Jauerling, an dessen Abhängen sich immer wieder Wolken stauen.

Letztlich sind es spezielle Mikroklimata in Hangmulden und die südliche Exposition der Terrassenlagen, die das Gedeihen der Reben ermöglichen. Zum größten Teil ist es Riesling, der sich in sandigem Orthogneis wohl fühlt. Die kargen und leichten Bodenschichten führen zu einer raschen Erwärmung, einem problemlosen Wasserabzug und geben aufgrund ihrer Porosität den Reben die Möglichkeit tief zu wurzeln.

Für das Riesling Federspiel der Domäne Wachau, das von den Hängen der Bruck gekeltert wird, werden Parzellen von der gesamten Lage streng selektiert. Die Stilistik der Weine ist selbst in warmen Jahren straff und mineralisch und von einer klaren, kühl wirkenden Spannung am Gaumen geprägt. Die Säure ist packend, die Frucht hält sich meist im Hintergrund, das Potenzial ist enorm.  

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Domäne Wachau
3601 Dürnstein 107
Tel:+43-(0)27 11-371
Fax:+43-(0)27 11-371-13
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