Wachau Panorama

Unsere Lagen, Teil 5: Pichlpoint

Im Herzen der Wachau gelegen, gebührt der Riede Pichlpoint eine Sonderstellung in der Wachauer Riedenvielfalt. Das wussten auch schon so manche Mönche im Mittelalter, die vor Jahrhunderten ihre Hänge terrassierten und bepflanzten.

Sie waren es auch, die der Riede ihren Namen gaben. Eine Point war im Mittelalter eine – dem burgundische Clos ähnliche – Einfriedung einer Flur, während die Ordensbrüder einen Hügel damals oft Pichl nannten. Die Besonderheiten, die einst eine Einfriedung rechtfertigten, waren vor allem geologischer Natur.

In den Terrassen der Riede finden sich bis heute meterhohe Lösswände, in denen sich nicht nur eine Vielzahl von Lebewesen wohlfühlt, sondern die auch optimale Voraussetzungen für Grünen Veltliner bieten. Addiert man noch die Exposition in Richtung Südosten, die klimatisch relevanten Taleinschnitte in Richtung Norden und die alten Rebstöcke hinzu, wundert es wenig, dass die Pichlpoint ganz eigene Charakteristika aufweist. Je nach Jahrgang keltern wir hier Federspiel- oder Smaragdinterpretationen, wobei sich stets tiefe Würze mit saftiger Frucht verbindet, während die weiche und charmante Textur von lebendiger Säure austariert wird. 

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Domäne Wachau
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