„Domäne Wachau, einer der erstaunlichsten Weinbaubetriebe Mitteleuropas.“
In seiner Kolumne „Schöntrinken“ in der WELT AM SONNTAG vom 7. Juni 2026 widmet sich Manfred Klimek der Domäne Wachau – und stellt dabei die Frage, die uns seit vielen Jahren antreibt: Was kann eine Genossenschaft heute sein, wenn man sie konsequent neu denkt?
Klimek bezeichnet die Domäne Wachau in der WELT AM SONNTAG als „einer der erstaunlichsten Weinbaubetriebe Mitteleuropas“ und schreibt weiter: „dort entstehen einige der präzisesten Rieslinge und Grünen Veltliner des Donauraums, ausgerechnet von einer Genossenschaft.“
Für uns ist das eine schöne Bestätigung unseres Weges. Denn unser Anspruch war nie, einfach die beste Genossenschaft zu sein. Unser Anspruch ist es, einer der besten Weinproduzenten zu sein – mit allem, was dazugehört: authentisch, auf Herkunft fokussiert, selektive Handlese, klare Stilistik und Respekt vor der Tradition der Wachau. Und trotzdem gehen wir unseren eigenen Weg.
Möglich wird dieser Weg durch unsere Weinhauer:innen: Menschen, die ihre Weingärten mit viel Erfahrung, akribischer Handarbeit und einem feinen Gespür für jede einzelne Parzelle bewirtschaften – einer klaren Qualitätsvision folgend. Gemeinsam mit Weingutsleiter Roman Horvath MW und Heinz Frischengruber entstand daraus in den letzten 20 Jahren ein Modell, in dem nicht Menge, sondern Herkunft, Präzision und Charakter im Mittelpunkt stehen.
Wir freuen uns sehr über diese Einordnung in der WELT AM SONNTAG – und darüber, dass unser Modell als das wahrgenommen wird, was es sein soll: kein Kompromiss, sondern ein eigenständiger Weg zu großen Weinen aus der Wachau.
Manfred Klimek ist Fotograf, Journalist, Weinkenner und einer der pointiertesten Autoren im deutschsprachigen Wein- und Genussjournalismus. Diskussionsfreudig, gewieft und mit klarem Blick schreibt er über Wein, Menschen und die Welt dahinter – präzise, meinungsstark und immer mit Haltung. Mehr von Manfred Klimek auf wineparty.wine.







