Ende April: Frost in der Wachau

Schlechte Neuigkeiten gibt es leider von der Wetterfront zu vermelden. Wie schon öfters in den vergangenen Jahren wurde es auch in diesem Frühling noch einmal so richtig kalt.

Über eine Woche hielten uns bisweilen eisige Temperaturen fest im Griff. Am 19. April und insbesondere am 26. April sanken die Temperaturen über viele Stunden unter den Gefrierpunkt.

Trotz des Abbrennens von Frostkerzen und des Entzündens von Strohballen in unmittelbarer Nähe der Weinreben konnten die jungen Triebe vielfach nicht gerettet werden. Speziell in Rossatz, Rührsdorf, den Arnsdörfern und im Spitzer Graben sowie teilweise auch in Weissenkirchen verursachten kalte Luftströme massive Schäden.
Auch wenn die Details derzeit noch nicht exakt abgeschätzt werden können, dürften die Mengeneinbußen zwischen 25 und 35 Prozent liegen.